Dieter Zimmermann (* 1942) schafft seit 50 Jahren ein außergewöhnlich vielseitiges künstlerisches Gesamtwerk. Zu seinem 80. Geburtstag sind in einer umfangreichen Doppelausstellung in der Galerie MA/RIE/MIX 23 und der Alten Segeltuchfabrik (Kunsthalle Lausitz) seine Werke zu sehen. Erstmals entfaltet sich damit ein vielseitiger Einblick, begleitet vom parallel erscheinendem „Zimmermanns Bilderbuch“. Das Projekt wird von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Spree-Neiße gefördert.

Seine wimmelnden Bildgeschichten und überbordenden Kompositionen leben von einer ganz eigenen Auffassung der „Bildgeschichte“, ganz gleich, ob auf Leinwand oder Papier. In der Auseinandersetzung mit den kulturellen Eigenheiten (Sorben), landschaftlichen Besonderheiten (Spreewald) und Verwerfungen (Braunkohlebergbau) hat er stets auch das Welttheater wie zeitgeschichtliche Phänomene im Blick und in seinem vielgestaltigen Œuvre sinnbildreich, mal augenzwinkernd, mal aberwitzig oder nachdenklich-poetisch ausgebreitet.

In der Alten Segeltuchfabrik (Kunsthalle Lausitz) wird es erstmals möglich sein, einen Überblick des facettenreichen malerischen Werks von den frühen Hinterglasbildern bis zu aktuellen Leinwandzyklen wie „Zeitfluss – Lausitz“ zu erhalten. Den Arbeiten auf Papier, die bislang seltener das Licht der Öffentlichkeit erblickten, bietet die Galerie MA/RIE/MIX 23 Raum. Zwischen seinen „Muzeln“ – der unüberschaubaren Menge an Skizzen, Entwürfen und Notizen – und zahllosen Gemälden gebührt den Arbeiten auf Papier ein gleichberechtigter Platz im Gesamtschaffen. So bieten die über 50 präsentierten Blätter zugleich einen zeitlichen Bogen, der sich über rund fünf Jahrzehnte spannt.
Jörg Sperling, Heiko Straehler-Pohl


Doppelausstellung:
03.12.2022 - 25.02.2023

Eröffnung:
02.12.2022, 18 Uhr in der Galerie MA/RIe/MIX 23 und anschließend,
um 19 Uhr in der Alten Segeltuchfabrik, Wilhelm-Külz-Str. 15.

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus
Geöffnet:
Do - Sa 19 - 22 Uhr

Tel 0355 / 620 23 253
galeriehaus23@arcor.de
www.galerie-haus23.de


Ort:
Alte Segeltuchfabrik
Kunsthalle Lausitz
W.-Külz-Str. 15
03046 Cottbus
Geöffnet:
Di & Sa 16 - 19 Uhr

Tel 0355 / 58 45 866
info@galeriebrandenburg.de
www.kunsthallelausitz.de

Mit dieser Reihung überschreibt der Künstler Andreas Klose (*1958) seine aktuelle Ausstellung in der Cottbuser Galerie Ma/rie/mix 23. Vielen dürfte er noch als langjähriger Grafikdesigner der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus – Frankfurt (Oder) in Erinnerung sein.

Doch die Präsentation zeigt einen ganz anderen, nämlich den, der sich seit den frühen 1980er Jahren der Malerei verschrieben hat. Es sind vor allem die stillen Motive und Landschaften, die Klose anziehen und denen er mit einer gedämpften, reduzierten Palette begegnet. So skizziert er auf Reisen, u.a. auf Sardinien oder in Siena, aber vor allem in der märkischen Landschaft. Im Umkreis von Glashütte, wo er lebt und arbeitet, entdeckt er immer wieder aufs Neue den flachen Horizont unter hohem Himmel.

Daneben gilt auch dem wohlkomponierten Stilleben ein Augenmerk. In seinen Gemälden wie Linolschnitten scheinen die Gegenstände zur Ruhe gekommen, als hätten sie die lästige Atmosphäre von schillerndem Zeitgeist und Betriebsamkeit abgelegt, um sich für die Momente des Bildbetrachtens auszuruhen. Und laden damit die Betrachter*innen ein, in einer andersartigen Dimension zu wandeln.
Jörg Sperling


Künstlergespräch:
30.09.2022, 20 Uhr

Ausstellung:
09.09.2022 - 26.11.2022

Geöffnet:
Do - Sa 19 - 22 Uhr

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus
Tel 0355 / 620 23 253
galeriehaus23@arcor.de
www.galerie-haus23.de

Die vielbeachtete Ausstellung „Matthias Körner. Hinter Glas“ in der Cottbuser Galerie Ma/rie/mix 23 neigt sich ihrem Ende entgegen. Deshalb lädt der Kunst- und Kulturförderverein gemeinsam mit dem Künstler zur Finissage am letzten Ausstellungstag, dem 3. September, um 20 Uhr, ein. Mit der in den letzten beiden Jahren entstandenen Werkgruppe von Hinterglasbildern beschritt der Künstler neue Wege. Seine Malerei wirkt heute beruhigter, abgerundeter, was durch eine deutlich reduzierte Palette unterstrichen wird.

Die großformatigen Hinterglasmalereien kommen mit wenigen Farbakzenten in ihrer zumeist Schwarz-Weiß-Reduktion aus. Sie, die Stilleben und Landschaften, stehen ebenso im Mittelpunkt, wie eine neue Serie von Drucken, die Matthias Körner als Radierungen auf Bierdeckel realisiert. An diesem Abend werden Einzelstücke daraus für Kunstinteressierte zum Verkauf angeboten.


Ausstellung:
bis 03.09.2022

Geöffnet:
Do - Sa 19 - 22 Uhr

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus
Tel 0355 / 620 23 253
galeriehaus23@arcor.de
www.galerie-haus23.de

Mit einer schöpferischen Dringlichkeit und in ständiger Hinterfragung der eigenen Positionen sucht der Cottbuser Künstler Matthias Körner unentwegt nach unkonventionellen Bild- und Ideenträgern. Für seine Themen wählt der Künstler seit 2017 das technisch herausfordernde Verfahren der Hinterglasmalerei, bei dem die Motive spiegelbildlich und im umgekehrten Malvorgang auf die Rückseite einer Glastafel aufgetragen werden.

Ergebnis ist eine einzigartige, beinahe transzendente Strahlkraft der Farben. Die Technik ist nicht neu, erfuhr sie doch bereits vom 16. bis 18. Jahrhundert eine frühe Blüte, bevor sie von Künstler*innen der Klassischen Moderne wiederentdeckt wurde. Als einer der wenigen Vertreter der Hinterglasmalerei in der zeitgenössischen Kunst setzt Matthias Körner neue Akzente. Seine geheimnisvollen, oft melancholischen Seelenlandschaften gelangen hinter Glas zu einem gesteigerten Ausdruck. Erstmals in größerem Umfang und mit jüngst entstandenen Arbeiten widmet sich nun die Galerie MA/RIE/MIX 23 diesem spannenden Werkkomplex.
Caroline Kühne


Eröffnung:
17.06.2022, 20 Uhr

Ausstellung:
17.06.2022 - 03.09.2022

Geöffnet:
Do - Sa 19 - 22 Uhr

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus
Tel 0355 / 620 23 253
galeriehaus23@arcor.de
www.galerie-haus23.de

Unter diesem Motto wird in der Galerie MA/RIE/MIX 23 eine kleine Präsentation von Werken gezeigt, die in der vorhergehenden Ausstellung von Theo Boettger entstanden sind. Die Kinder und Familien haben sich von seiner Kunst zur Gestaltung eigener Masken oder Maskenbildern anregen lassen. Rund 25 Kunstwerke zeigen phantasiereiche Verwandlungen teils alltäglichen Materialien. Wobei das Spiel mit der Maskierung zwischen Spaß und Schrecken pendelt.

„Kinderbilder 2“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Jugendhilfe Cottbus gem. GmbH und dem Kunst- und Kulturförderverein Cottbus e.V.


Ausstellung:
04.06.2022 - 11.06.2022

Geöffnet:
Die Ausstellung in der Cottbuser Marienstraße 23 kann von Samstag, den 4. Juni bis Samstag, den 11. Juni, nach individueller Absprache mit Susen Volkmann (0176 / 56 73 59 95) besucht werden.

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus

Jüngste Malereien und plastische Objekte zeigt der aus Finsterwalde stammende, heute in Berlin lebende Künstler Theo Boettger (Jg. 1975) in der Cottbuser Galerie Ma/rie/mix 23.

Er entwirft mit kräftigen Farbsetzungen seine Kompositionen, weniger im malerischen Durchmischen, als vielmehr in Spur, Lineatur, Signal und Kontrapunkt. In die oftmals technoid anmutenden Strukturen weben sich Masken, Gestalten, Zeichen sowie abstrakte oder Details andeutenden Elemente ein. Damit gewinnen seine Bilder eine energetische Aufladung, die sie in ein pulsierendes Gebilde verwandeln. Die aber mittels flächigen Durchwirkens wiederum Stabilisierung erlangen. Häufig tritt in piktogrammartiger Variabilität eine Figürlichkeit hervor, die aufleuchtet oder schemenhaft entschwindet im konstruktiv anmutenden Cluster, das großstädtisches, gegenwärtiges Lebensgefühl symbolisiert. Und unvermittelt ruft Boettgers paradoxe Zeichenwelt gleichzeitig existentielle Fragen wach.
Jörg Sperling

Wir bitten um Verständnis, daß in C-Zeiten bestimmte Regeln eingehalten werden müssen. Anmeldung zum Ausstellungsbesuch über 0355 / 4303937 oder längerfristig über 0355 / 62023253.


Eröffnung:
11.03.2022, 20 Uhr

Ausstellung:
12.03.2022 - 28.05.2022

Geöffnet:
Do - Sa 19 - 22 Uhr

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus
Tel 0355 / 620 23 253
galeriehaus23@arcor.de
www.galerie-haus23.de

Die Cottbuser Galerie MA/RIE/MIX 23 in der Marienstraße 23 hat sich aufgrund der aktuellen Coronalange entschlossen, die gegenwärtige Ausstellung des Fotografen Thomas Kläber bis 5. März zu verlängern.
Unter dem Titel „Trügerisch ist die Stille“ präsentiert der Fotokünstler zwei erstmals gezeigte fotografische Folgen: „Abstand“ (2020/21) und „Eiszeit“ (2008-2017). Erstere paßt mit den gut 50 Aufnahmen haargenau in diese spannungsgeladenen Pandemiezeiten. Dem längst im Alltagsgebrauch eingeschliffenen Begriff gewinnt der Künstler erstaunlich neue Tonarten ab. Aber stets geht der Fotograf, wie er es einfach formuliert, von den Gegebenheiten aus. In einer immer komplexer werdenden Welt der gelungene Versuch, sich mittels Kunst Klarheit zu verschaffen. Beklemmende Szenerien oder symbolträchtige Orte hat Thomas Kläber unter dem Signum unserer Zeit hintersinnig zusammengetragen. Wobei seine Bilder über den konkreten Anlaß hinaus nicht selten auf befragungswürdige Erscheinungen im sozialen Raum, als Sprach-Barrieren-Raum, verweisen. Das jener unter Hochspannung steht, zeigt der oft aggressive, gelegentlich hilflose oder gar poetische Versuch der Mitteilung. Unserer Gesellschaft mangelt es deutlich an Streitbarkeit. Ich weiß nicht, ob Kunstwerke in diese Lücke springen können, doch zeigen die Fotografien von Thomas Kläber, was möglich ist, wenn wir Betrachter*innen aus dem Normalmodus austreten.
Jörg Sperling

Kläber-Ausstellung verlängert
Die Cottbuser Galerie MA/RIE/MIX 23 in der Marienstraße 23 hat sich aufgrund der aktuellen Coronalange entschlossen, die gegenwärtige Ausstellung des Fotografen Thomas Kläber bis 5. März zu verlängern.
Unter dem Titel „Trügerisch ist die Stille“ präsentiert der Fotokünstler zwei erstmals gezeigte fotografische Folgen: „Abstand“ (2020/21) und „Eiszeit“ (2008-2017). Erstere paßt mit den gut 50 Aufnahmen haargenau in diese spannungsgeladenen Pandemiezeiten. Dem längst im Alltagsgebrauch eingeschliffenen Begriff gewinnt der Künstler erstaunlich neue Tonarten ab. Aber stets geht der Fotograf, wie er es einfach formuliert, von den Gegebenheiten aus. In einer immer komplexer werdenden Welt der gelungene Versuch, sich mittels Kunst Klarheit zu verschaffen. Beklemmende Szenerien oder symbolträchtige Orte hat Thomas Kläber unter dem Signum unserer Zeit hintersinnig zusammengetragen. Wobei seine Bilder über den konkreten Anlaß hinaus nicht selten auf befragungswürdige Erscheinungen im sozialen Raum, als Sprach-Barrieren-Raum, verweisen. Das jener unter Hochspannung steht, zeigt der oft aggressive, gelegentlich hilflose oder gar poetische Versuch der Mitteilung. Unserer Gesellschaft mangelt es deutlich an Streitbarkeit. Ich weiß nicht, ob Kunstwerke in diese Lücke springen können, doch zeigen die Fotografien von Thomas Kläber, was möglich ist, wenn wir Betrachter*innen aus dem Normalmodus austreten.
Jörg Sperling


Mit seiner neuen Ausstellung „Trügerisch ist die Stille“ in der Cottbuser Galerie Ma/rie/mix 23 überrascht der Fotograf Thomas Kläber mit zwei jüngst entstandenen Bildfolgen. Waren kürzlich im Wendischen Museum unter dem Titel „Dorfbilder“ zahlreiche seiner Klassiker aus dem Landleben zu sehen, so wartet der Künstler hier mit zwei gänzlich anderen Motivwelten auf. Als Fotograf, der sich dem Dokumentarischen verschrieben hat, führt ihn seine präzise Beobachtungsgabe in Coronazeiten sozusagen direkt zu markanten Erscheinungen, die er in der aktuellen Bildfolge „Abstand“ festhält. Beklemmende Szenerien oder symbolträchtige Orte hat Thomas Kläber unter diesem Signum unserer Zeit hintersinnig zusammengetragen. Wobei seine Bilder über den konkreten Anlaß hinaus nicht selten auf befragungswürdige Erscheinungen im sozialen Raum verweisen.

Die zweite, bislang ebenfalls noch nicht gezeigte Fotoserie trägt die Überschrift „Eiszeit“. Bei vielen winterlichen Spaziergängen machte der Fotograf immer wieder wunderbare Entdeckungen im Mikrokosmos von Eis und Schnee. Und es fasziniert, was er in der Natur an organoiden oder grafischen Strukturen, die in phantastische Reiche entführen, festzuhalten vermag. Wobei Kläber, dem Thema subtil folgend, bewußt die Farbe herausnahm und die Kontraste verstärkte.

Da stehen sich die unterschiedlichen Erscheinungswelten gegenüber – und gehen doch unter dem Ausstellungstitel eine Verbindung ein.
Jörg Sperling


Eröffnung:
29.10.2021, 20 Uhr

Ausstellung:
30.10.2021 - 29.01.2022

Geöffnet:
Do - Sa 19 - 22 Uhr

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus
Tel 0355 / 620 23 253
galeriehaus23@arcor.de
www.galerie-haus23.de

Gespräch in der Ausstellung:
Am Freitag, den 12. November, um 20 Uhr,
mit Thomas Kläber, Klaus Trende und Jörg Sperling (mit Bilderverkauf!).

Mit ihrer ersten Ausstellung eröffnet die an der Weimarer Bauhaus-Universität visuelle Kommunikation studierende Lina Unger (Jg. 2000) aus Leuthen bei Cottbus ein erstaunlich breites künstlerisches Spektrum. Zwar bilden offensichtlich viele Katzenmotive das Zentrum ihrer Präsentation in der Cottbuser Galerie MA/RIE/MIX 23, aber ihnen stehen Arbeiten wie „Queer Icons“, „Zukunftsfragen“, „Warum prokrastinieren wir?“ oder eine Auswahl von Skizzenbüchern in nichts nach, im Gegenteil. Die Künstlerin selbst sagt, daß ihre aktuellen Arbeiten weder mit den Begriffen Comic, noch Illustration oder Bildergeschichte im herkömmlichen, noch „Graphic Novel“ im neuzeitlichen Sinn recht zu fassen sind. Was dem Besucher*innen zwischen Katzenliebhaberei und fast sozialer Feldforschung in grafischer Umsetzung der im spannend zu lesendem Projekt „Zukunftsfragen“ gewonnenen Antworten von über 35 Befragten entgegentritt, zeigt sich als erweiterter Begriff der visuellen Kommunikation.

Interessant ist zu beobachten, wie neben den Skizzenbüchern mit unterschiedlichsten Techniken angefüllt, der Computer als Zeicheninstrument großflächig Verwendung findet. Manche der Arbeiten, wie die Porträtserie „Queer Icons“, existiert nur als digitale Arbeit und kann entsprechend größer oder kleiner oder zusammengefaßt als Plakat ausgedruckt werden. Hier wir die Frage nach dem Original wohl obsolet und der aufs Praktische gerichtete Umgang entscheidend – künstlerische Dichte vorausgesetzt.

Das Verspielt-Träumerische steht in Lina Ungers Arbeitsweise einem dokumentarisch angelegten Ansatz gegenüber; und beide vertragen sich auf eine unverhofft spannungsvolle Art. Einesteils bilden die wiederkehrenden Katzenbilder für Lina ein Spielfeld, andernteils, wie im Comic „I need more time for myself“, steht die Katzengestalt als aberwitzig agierendes Alter Ego im Bildgeschehen für die Künstlerin. Wobei sich immer wieder Kunst- und eigene Lebenswelt inspirierend verschwistern.
Jörg Sperling

Wir bitten um Verständnis, daß in C-Zeiten bestimmte Regeln eingehalten werden müssen. Anmeldung zum Ausstellungsbesuch über 0355 / 4303937 oder längerfristig über 0355 / 62023253.


Ausstellung:
7.08.2021 - 23.10.2021

Geöffnet:
Do - Sa 19 - 22 Uhr

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus
Tel 0355 / 620 23 253
galeriehaus23@arcor.de
www.galerie-haus23.de

Seit Freitag, dem 7. Mai, steht die Ausstellung von Wolfgang Petrovsky unter dem Titel „Landschaftstextur“ im MA/RIE/MIX 23 in den Startlöchern. Als Markenzeichen seines Schaffens offenbart sich eine weitgefächerte wie vielschichtige Collagetechnik. Im direkten Zugriff gewinnen Dokumente, historische Fotos und Zeitungsausrisse aufstörende Wirkkraft. Der Freitaler Künstler kreuzt herausfordernd Zeitspur und materielle Aura mit malerischer Farbgeste und grafischer Formballung. Im symbolischen Hindurcharbeiten durch die ideologisch kontaminierten Ablagerungsschichten entstehen aufrüttelnde Suchbilder. Spürbar formulieren sie Parallelen auch zur Nichtgewißheit in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Spannungssituation.

Unterschwellig durchzieht eine „Literaturspur“ die Ausstellungsräume, mischen sich Gedichtzeilen von Lieblingsautoren wie Hans Arp oder Wolfgang Hilbig ins Bild und entfachen ihr Zwiegespräch. Zudem lassen sich überall Schriftzeichen, Sprachfetzen, Notate und historische Zitate in den Blättern entdecken, als Eigenform visueller Lyrik. So bilden diese collagierten, gezeichneten und geschriebenen Werke, von poetischen Einsprengseln durchzogen, entweder aufgerissene Bildlandschaften oder schwebende Mikrokosmen, die die Betrachter*innen zum Durchstreifen einladen.
Jörg Sperling

Wir bitten um Verständnis, daß in C-Zeiten bestimmte Regeln eingehalten werden müssen. Anmeldung zum Ausstellungsbesuch über 0355 / 4303937 oder längerfristig über 0355 / 62023253.


Ausstellung:
8.05.2020 - 31.7.2021

Geöffnet:
Do - Sa 19 - 22 Uhr

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus
Tel 0355 / 620 23 253
galeriehaus23@arcor.de
www.galerie-haus23.de

Einen Hauptpart der Ausstellung bilden die „Muzel“. Sie bespielen mit weit über tausend Teilen fast die gesamte obere Galerieetage. Allemal bilden sie als Skizzen, Notizen oder Entwürfe, den Grundnähstoff für Zimmermanns Kunst. Ihnen, diesen kleinen handlichen Zetteln, die dem Maler überall entspringen, sei es im Lichtspielhaus oder vor bzw. neben dem Bildschirm, bei Wanderungen oder im Dorfgeschehen, gilt diesmal ein besonderes Augenmerk. Denn normalerweise laufen sie, wenn überhaupt, nur im Hintergrund. Aus dem Wirrwarr der Bildschnipsel mag sich der / die Betrachter*in einen eigenen Lebens-Film zusammenstellen.

Die Besucher*innen der Galerie empfängt im unteren Raum ein umlaufendes Band von blauen, mit kleinteiligen Bildwaben übersäten Leinwänden. Der Titel „Wertes Publikum“: hier werden wir – Film- und/oder Malkunstnarren – auf uns selbst zurückgespiegelt. In der Unendlichkeit von Köpfen, Gesichtern, Visagen, Antlitzen und Masken kann jede*r Entdeckungen machen, gar sich selbst auf die Spur kommen.


Ausstellung:
4.12.2020 - 27.2.2021

Geöffnet:
Do - Sa 19 - 22 Uhr

Ort:
MA/RIE/MIX 23
Marienstr. 23
03046 Cottbus
Tel 0355 / 620 23 253
galeriehaus23@arcor.de
www.galerie-haus23.de

Eigentlich hatten wir gehofft, die Eröffnung der Zimmermann-Ausstellung doch noch am 4.12. realisieren zu können, denn wir haben beim Amt einen Antrag als Verkaufsausstellung (alle Werke sind verkäuflich!) gestellt. Dann hätten wenigstens nach den Schutzmaßnahmen immer zeitgleich 12 Besucher*innen in die Kunst eintauchen können. Bis dato haben wir keine Rückmeldung bekommen. So müssen wir wie folgt verfahren: da zeitgleich nur bis 5 Kunstfreund*innen von 2 Familien vor Ort sein dürfen. Ihr meldet euch / Sie melden sich bei Interesse bitte frühzeitig bei uns an (Galerie 620 23 253 oder privat 430 39 37) und wir koordinieren die Termine gefahrenfrei 😊 für alle.
Wir hoffen, daß die Zeit der Kulturbeschränkung alsbald vorbei ist.
Kommt gut durch die Adventswochen!

Susen Volkmann & Jörg Sperling
Für den Vorstand

Mit einem großartigen Fest verabschiedete sich die Galerie Haus 23 am 15.9.2019, genau zum 30. Geburtstag aus der Kulturszene. Aber aus dem geplanten Ende wurde dann doch nichts, denn nicht wenige Stimmen meldeten sich, in der Hoffnung auf Weiterführung. So wurde Ende Oktober ein neuer Vorstand mit einem neuen Konzept gewählt. MA/RIE/MIX 23 will nun den Bogen schlagen zwischen Kunst, Literatur, Familientreff, Kunsttherapie und offenen Formaten der Begegnung. Künftig werden zwar weniger Ausstellungen im Programm stehen, dafür aber soll mehr in und mit der Kunst geschehen, so der Plan.
Ausgebremst durch die Corona-Pandemie, war der Neustart nicht möglich und wir probierten verschiedene Interims…